Schnellzugwagen 26,4m
Kurz nach der Gründung der Deutschen Bundesbahn bestand die Notwendigkeit, den Fahrzeugpark zu erneuern. Dafür wurde 1950 ein Prototyp in Dienst gestellt, der in seinen Abmessungen noch den Reichsbahn-Wagen mit acht Abteilen der ersten Klasse bei 23 m Länge entsprach. Statt eines Faltenbalgs wurde der Wagenübergang mit einem Gummiwulst geschützt. Neue Berechnungen führten aber dazu, die neuen Wagen mit 26,4 m länger und dafür schmaler auszuführen. Zuerst wurde dieses Prinzip bei den Eilzugwagen angewandt. Auf Grund des schmaleren Wagenkastens konnten in der damals noch existierenden dritten Klasse wie in der zweiten Klasse nur noch sechs Sitze pro Abteil eingebaut werden. Die Fenster der „Polsterklasse“ waren 1.200 mm breit, die der dritten Klasse nur 1.000 mm.
Die Modelle werden mit Kunststoffgehäuse und Metall-Drehgestellen für gute Fahreigenschaften hergestellt. Sie haben eine Stromabnahme in den Achslagern und eine digital schaltbare gepufferte Innenbeleuchtung mittels warmweißen LEDs. Die Beleuchtung in einzelnen Abteilen kann digital gesteuert separat ein- und ausgeschaltet werden. Ebenso sind eine Kurzkupplungskinematik und die Lenzkupplung selbstverständlich.
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