Bitte lesen Sie vor Einsatz einer analogen Lok unbedingt diesen Hinweis!

Konventionelle (analoge) Lokomotiven, die auf mit Digital plus by Lenz® gesteuerten Anlagen eingesetzt werden, erzeugen einen Pfeifton. Dies ist normal, weil bei DCC permanent eine schnell wechselnde Spannung am Gleis vorhanden ist, die bei einer konventionellen (analogen) Lok nicht von einem Lokdecoder verarbeitet wird, sondern unmittelbar am Motor anliegt. Diese Spannungsform ist nicht geeignet für Lokomotiven mit Glockenanker-Motoren, z.B. Faulhaber-Motoren. Loks mit diesen Motoren dürfen nur mit Lokempfänger (Decoder) auf Digital-Anlagen fahren. Ohne Lokempfänger würden diese Motoren durch Überhitzung innerhalb kurzer Zeit beschädigt oder zerstört.
Es gibt einige wenige Motorbauarten, für die die gleichen Einschränkungen wie für Glockenankermotoren gelten. Im Zweifelsfalle fragen Sie bitte den Hersteller der Lok.

Hinweis schliessen

Digital plus Handregler und das schnelle, zuverlässige XpressNet

Handregler sind die typischen Eingabegeräte des Systems, denn manueller Betrieb ist nach wie vor das stärkste Einsatzgebiet der digitalen Steuerung.

  • die Handregler können während des Betriebes vom XpressNet ab- und wieder angesteckt werden, wenn entsprechende XpressNet-Buchsen LA152 angebracht sind
  • die zuletzt gewählte Lokadresse wird beim erneuten Anstecken an das XpressNet sofort wieder im Display angezeigt
  • gleichzeitige Verwendung von bis zu 31 Geräten
  • keine Einschränkungen im Zugriff auf die Lokomotiven, jeder Handregler am XpressNet ist gleichberechtigt
  • alle Handregler verfügen über die Option des Weichenschaltens

Tauschen Sie Ihren alten Handregler einfach ein

Sie haben einen LH90? Oder einen LH100? Dann können Sie diese Handregler einsenden und erhalten einen Vorzugspreis für den LH101. So gehts...

Handregler LH101

Der neue Handregler von Digital plus - ein Eingabegerät für das schnelle XpressNet.

Neu:

Das Altbewährte bleibt:

  • 9.999 Adressen für Digitalloks
  • Adresse "0" für eine analoge Lok* Achtung! Wichtiger Hinweis!
  • Eingabe der Lokadresse über Zehnertastatur
  • schneller Wechsel zur zuvor gesteuerten Lok mit nur einer Taste
  • Stack zur schnellen Auswahl von 8 frei wählbaren Lokadressen
  • in Verbindung mit der Zentrale LZV100 bis zu 29 Funktionen (F0 bis F28) in entsprechenden Lokempfängern ansprechbar
  • jede Decoder-Funktion als Dauer- oder Momentfunktion einstellbar
  • Anzeige der Funktion im Display
  • synchrone Steuerung mehrer Loks in Doppel- bzw. Mehrfachtraktion mit separater Adresse
  • beim Einsatz rückmeldefähiger Schaltempfänger Anzeige der tatsächlichen Weichenstellung
  • Anzeige des Zustands der Eingänge an Rückmeldebausteinen LR101
  • Programmierung der Parameter von Lokdecodern auf separatem Programmiergleis und auf dem Hauptgleis (PoM)
  • Schaltmöglichkeit für bis zu 1.024 Weichen, Signale, Magnetartikel und anderes Zubehör

Art.Nr. 21101, Handregler LH101 Bedienungsanleitung

Hinweis

Für den Einsatz des LH101 benötigen Sie eine Digital plus Zentrale LVZ100 mit Software-Version 3.6; wie Sie ein Update auf 3.6 erreichen, erfahren Sie hier.

Der neue Handregler:

Der neue Handregler LH101 kann alles Wichtige**, was auch der bewährte LH100 schon kann. Und, natürlich, zeitgemäß einiges mehr. Wir haben Wert gelegt auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit und verzichten zugunsten sicherer und einfacher Bedienung lieber auf Ausstattungen, die eher zu einem Smartphone passen.

Der LH101 verfügt über ein großes, hinterleuchtetes LCD Display, auf dem Sie alle zur Steuerung notwendigen Informationen übersichtlich finden. Ein Klick auf das Bild zeigt Ihnen die verschiedenen Anzeigen in einer Übersicht sowie Beispiele typischer Anzeigen beim Steuern einer Lok.

Eine neue Lokadresse können Sie mit nur wenigen Tasten-Eingaben rasch und unkompliziert einrichten.


Mit der ESC- Taste wechseln Sie blitzschnell zur vorher gesteuerten Lok zurück. Die Loks, die in einem der 8 schnellen Speicherplätze (dem so genannten „Stack“) abgelegt sind, wählen Sie schnell und einfach mit Hilfe des Drehreglers aus.

Fahrstraßen

Fahrstraßen sind eine Folge von mehreren Schaltbefehlen für Weichen/ Signale, die Sie mit wenigen Bedienschritten abrufen können. Mit solchen Fahrstraßen können Sie die für einen bestimmten Fahrweg notwendigen Weichenstellungen mit wenig Aufwand durchführen. Fahrstraßen werden im LH101 gespeichert. Mit verschiedenen LH101 können also verschiedene Fahrstraßen gespeichert und gestellt werden. Um von A nach D zu gelangen, müssen Sie nicht mehr drei Weichen und ggf. Signale stellen, sondern wählen nur eine Fahrstraße.

Die Fahrmodi

Wählen Sie aus zwei Fahrmodi:

  • Im Normalmodus (Werkseinstellung) können Sie mit dem Drehknopf bis auf Fahrstufe 0 zurückregeln.
  • Im Rangiermodus regeln Sie mit dem Drehknopf bis zur Fahrstufe 1 zurück. Angehalten wird die Lok durch Druck auf den Drehknopf. Lassen Sie die Lok also bis zur gewünschten Stelle „herankriechen“ und drücken Sie dann zum Anhalten auf den Drehknopf. Der Vorteil dieses Modus beim Rangieren: Sie können, ohne auf den Regler bzw das Display schauen zu müssen, die Lok auf die kleinste Geschwindigkeit zurückregeln und laufen nicht Gefahr, dass die Lok zu früh stehen bleibt.

Die Club-Modi

Die Club-Modi machen das Fahrvergnügen mit dem LH101 noch einfacher und „gefahrloser“. Drei Modi gibt es:

  • im Modus 2 lässt sich nur die diesem LH101 zugewiesene Lok steuern und die den Tasten A, B und C für diese Lok zugewiesenen Funktionen aufrufen
  • im Modus 1 können zusätzlich noch Magnetartikel wie Weichen und Signale geschaltet werden
  • im Modus 0 (werkseitig voreingestellt) ist der LH101 uneingeschränkt nutzbar.

Die Modi 1 und 2 sind durch Passwort gesichert, der LH101 kann also nicht ohne weiteres auf Modus 0 zurückgesetzt werden. So kann man auch ungeübten Mitspielern oder mehreren „Lokführern“ im Club jeweils eine Lok anvertrauen.

** Weggelassen haben wir beim LH101 die 14 Fahrstufen und die Programmierung im "Registermodus", weil dies nur noch für sehr alte Decoder notwendig ist.

* Wichtiger Hinweis für den Einsatz von analogen Loks!
Konventionelle (analoge) Lokomotiven, die auf mit Digital plus by Lenz® gesteuerten Anlagen eingesetzt werden, erzeugen einen Pfeifton. Dies ist normal, weil bei DCC permanent eine schnell wechselnde Spannung am Gleis vorhanden ist, die bei einer konventionellen (analogen) Lok nicht von einem Lokdecoder verarbeitet wird, sondern unmittelbar am Motor anliegt. Diese Spannungsform ist nicht geeignet für Lokomotiven mit Glockenanker-Motoren, z.B. Faulhaber-Motoren. Loks mit diesen Motoren dürfen nur mit Lokempfänger (Decoder) auf Digital-Anlagen fahren. Ohne Lokempfänger würden diese Motoren durch Überhitzung innerhalb kurzer Zeit beschädigt oder zerstört.
Es gibt einige wenige Motorbauarten, für die die gleichen Einschränkungen wie für Glockenankermotoren gelten. Im Zweifelsfalle fragen Sie bitte den Hersteller der Lok.

Seitenanfang

 
x
Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. >> Mehr Info über Cookies in der Datenschutzerklärung. Einverstanden!